Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Brillen, Druck von Stereos, spezielle Betrachter und Konstruktionen

Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Di 4. Aug 2009, 23:19

Hallo Leute,

bin seit gut einem Jahr (ja, quasi von Anfang an!) stiller Mitleser. Schön, dass es sich so gut entwickelt hat (Mittlerweile ernst zu nehmende Konkurrenz zu MTBS3D.com, gerade wenn man nicht immer Englisch lesen will). Nun will ich auch mal einen Beitrag leisten.

Habe mir heute zu Testzwecken die NVIDIA 3D VISION Brille samt Samsung 2233RZ TFT geholt. Für nicht gerade billige 199€ (Brille) + 349€ (TFT) = 548€ zzz, bei Alternate gibt’s das Bundle für 489€, aber ich wollte nicht warten, kein Versand zahlen und bring das ganze eh wieder zurück. Schon allein weil die 199€ für die Brille unverschämt sind (meine Elsa hat 5€ gekostet!) für das Geld kriegt man ja den Zalman! Und wenn die Brille runterfällt… Bei Zalman kostet Ersatz 10€ nicht 199€ - aber das ist ja schon Wertung!

Nur zum Spaß mache ich das aber nicht, da ich in der Firma alte CrystalEyes habe und mein Röhrenmonitor mit aufgebohrten 1152x864 bei 120Hz langsam loswerden will. Da lag die NVIDIA auf der Hand. Die Brille soll aber nur unter Vista und Win7 laufen… (Welche Firma setzt schon freiwillig Vista ein??) Der Zalman wird ja seit neustem auch von den Quadro-Treibern unterstützt. Aber der Profi vergleich kommt morgen, jetzt erstmal Privat.

Also den Zalman hab ich schon ca. ein halbes Jahr, seinerzeit für 259€, dachte das wird auf keinen Fall noch billiger ;) und muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Wenn man alleine und nicht zu nah davor sitzt ;)

Mit der Shutterbrille und dem Samsung ist es schon Wahnsinn, dass man die 120Hz mit voller Auflösung hin bekommt, das beeindruckt! Dank des Treibermäßig anspruchslosen Zalman kann man die Geräte an einen Rechner anschließen und direkt 3D vergleichen.


Erste Tests mit 3D-Fotos:
Die VISION-Brille ist deutlich dunkler. Im direkten Vergleich ist sie, selbst wenn sie ausgeschaltet ist, noch leicht dunkler als die passive Zalman-Brille! Die Setzt man auf und merkt kaum was, stört kaum, die VISION – zack dunkel. Auch schlecht um die Umgebung noch zu sehen/zweiten Monitor und das Flackern ist halt immer (wenn auch leicht) mit im Spiel. Passiv ist besser!

Ich muss sagen was die Bildqualität anbelangt wirkt das 2D-Bild des Samsung im direkten Vergleich farblich leicht übersteuert und sehr hell, der Zalman ist ja auch schon heller als „normal“. Wenn die VISION-Brille aktiviert ist, ist das Bild für sich genommen OK, Schön scharf, dank voller Auflösung. Aber den Wow- Effekt, den der Zalman im 3D (und 2D) hat, mit den satten leuchtenden Farben, der mich von Anfang an begeistert hat, den gibt’s nicht. Und das will schon was heißen, wenn man selbst ohne direkten Vergleich das Gefühl hat: „Wow! Was für Farben“ – liegt wohl nicht zuletzt an der verspiegelten Oberfläche.

Ghosting: da ist die VISION besser als erwartet, ob wirklich objektiv besser als andere Shutterbrillen kann ich noch nicht genau sagen, subjektiv ist sie’s.
Objektiver Vergleich:
----------(LW;LB;RW;RB schwarz/oben)-----(LW;LB;RW;RB weiß/unten)
VISION: -------0%; 10%; 10%; 0%--------------10%; 25%; 10%; 25%
Mein Zalman: 35%; 0%; 30%; 0%--------------25%; 0%; 20%; 0%

Erklärung: Wenn mich nicht alles täuscht sollten die Werte für oben und unten eigendlich gleich sein, beim Zalman passt das ungefähr, (10% Abweichung ist nix). Bei der VISION passt das aber gar nicht! Wie kann das sein? Vielleicht hat der TFT was damit zu tun, Einstellungen, Ausleuchtung, keine Ahnung, aber es deckt sich mit der subjektiven Wahrnehmung:

Subjektiv ist beim Zalman weniger Ghosting, beispielsweise ist mit der VISION beim Testbild das R (hinter dem L)mit dem linken Auge erkennbar, beim Zalman nicht. Bei Fotos ist der Zalman auch angenehmer, weniger Ghosting. Dadurch ist bei schwierigen 3D-Bildern mit viel Tiefe und Kontrasten das 3D-Erlebnis auch intensiver, weil es sich schneller, unbeschwerter einstellt. Das war auch schon vorher meine Beobachtung beim Zalman: Bilder die zu „viel Tiefe“ hatten und auch Videos (wo es manchmal auch dauert bis man drin ist) machten auf einmal richtig Spaß!

Trotz halber Auflösung des Zalman sieht das Bild insgesamt besser aus als bei der VISION.


3D-Spiele und CAD teste ich demnächst.


Gruß
Rocket
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Mi 19. Aug 2009, 22:22

Teil zwei meines Tests ließ jetzt lange genug auf sich warten:
CAD-Test:
Wie erwartet hat die NVIDIA 3D Vision den Dienst unter Win XP verweigert. Also habe ich versucht, ja eigentlich erwartet, dass wenigstens der Samsung TFT mit 120Hz und meiner CrystalEyes funktioniert und ich den alten CRT los werde. Aber Pustekuchen. Dummerweise sind die LCDs der CrystalEyes (und übrigens auch der ELSA-Brille) genau 90° zum TFT polarisiert, so dass beim Aufsetzen der Brille der Monitor schwarz wird. Hätte ich mir eigentlich schon vorher denken können, da ca.80% der TFTs so Polarisiert sind. Muss man mal machen: in einen Mediamarkt oder Saturn gehen, vor eine Wand mit lauter TFTs gehen und die (ausgeschaltete) Shutterbrille aufsetzen. Das ist ein WOW-Effekt, wenn scheinbar alle TFTs plötzlich „aus“ sind. Naja. Dennoch habe ich weiterversucht wenigstens mit einer zwischen geschobenen Pol-Folie etwas zu sehen (mein Chef meinte: Hochformat! …Aber bei genauerem Überlegen war das keine gute Idee, da sich der Samsung nicht drehen lässt und das doch ein bisschen komisch ist, hochkant zu arbeiten, gerade bei 16:10 Format). Ergebnis war, dass der Monitor zwar auf 120Hz läuft, aber der nicht synchron zum 3Pin Ausgang der Grafikkarte (analog (VGA)kann man den Samsung eh nicht ansteuern).
Der Zalman hat sich deutlich besser geschlagen, aber ist letzten Endes auch nicht wirklich für CAD und Büro geeignet: Zum einen das Spiegeln. Dann kann man mit Brille auf der Nase die Schrift nicht mehr lesen, was das Arbeiten erschwert. Außerdem ist es durch den geringen Blickwinkel quasi unmöglich einem Kollegen was zu zeigen, oder eine Präsentation zu machen, was mit Shuttern ganz gut geht. Mit Anti-Aliasing eingeschaltet ist das 3D-CAD Darstellung brauchbar, feine Linien und Details sind eben nicht ganz optimal. Schlimmer allerdings: Die Treiber haben angefangen zu spinnen: wenn ich die Maus über das Bild laufen ließ, wurde der 3D-Fensterinhalt schwarz, bei anschließendem Bewegen des Modells war es wieder zu sehen… Aber nur in der Kombination: AA eingeschaltet, 2 Monitore angeschlossen, Stereo aktiv und Maus Bewegung. Dummerweise kann ich auf nichts verzichten. Dazu muss ich sagen, ich verwende eine Quadro Fx3700 und die neueren Treiber machen auch beim Shutter-Modus, unter bestimmten Bedingungen, Probleme: krieseln, schwarz bis hin zum Reboot ist alles möglich. Die älteren Treiber sind stabil (178.05) bieten aber das horizontale Interlaced nicht an. Kann gut sein, das andere Quadros die Probleme nicht haben, oder NVIDIA bei den exorbitant teuren Quadro-Treibern schlampt.
Fazit: Ich muss Waten bis die Firma auf Windows 7 umgestellt hat, oder die 3D-VISION doch noch XP-Treiber bekommt (wohl unwahrscheinlich)so lange bin ich noch an die CrystalEyes und den 20“CRT gebunden. Schade.

Spiele:
Bei den meisten Spielen herrscht zwischen 3D-VISION und Zalman Gleichstand (wohl gemerkt, ohne finanziellen Anspekt): Natürlich ist die volle Auflösung angenehm, während beim Zalman das Bild etwas gröber ist, das stört aber nur wenn man stark auf Details achten muss: Bsp. scharfschützenmäßiges Zielen bei Ego-Shootern, aber selbst das ist machbar. Bei „großflächigerem“ Spielen Bsp. Autorennen merkt man’s nicht, aber Anti-Aliasing sollte wieder eigeschaltet werden sonst sind die Treppenstufen schon auffällig. Die 3D-VISION hat, wie im letzten Test schon beschrieben, ein eigenartiges Ghosting Problem, dazu ein Paar Testbilder:

3D-VISION:
Bild
Bild

Zalman:
Bild
Bild

Ich denke das sagt alles, helle Flecken, besonders Lichtquellen, sind bei der 3D-VISION Invertiert und deutlich sichtbar, das stört schon. Je nach Spiel gibt es ständig solche Szenen oder nur wenige. Dachte auch dass es vielleicht am Treiber liegt, aber bei einem Screenshot, sah das Bild auf gab es diese Flecken auf dem Zalman nicht. Also muss es schon Hardware bedingt sein, erklären kann ich es jedenfalls nicht.
Der Zalman liefert bezüglich Ghosting ein fast perfektes Bild, wie man sieht. (Übrigens kann man ganz gut den Helligkeitsunterschied erkennen, Kamera einstellungensind die gleichen)

Fazit: Man muss sich entscheiden Ghosting , dafür Details oder gutes Bild, aber nicht Porentief rein. Mich persönlich hat das starke Ghosting schon irritiert, dadurch hinkt gerade in schnellen Szenen der 3D-Effekt hinterher, das Auge kommt nicht mit, muss erstmal die richtigen Kanten fassen. Da ist der Zalman gleichmäßiger und immer mitten im Raum!
Würden beide Systeme gleich viel Kosten käme ich vielleicht schon in Versuchung, aber bei Faktor 200€ zu 500€ ist die Sache klar.

Gruß und wenn‘s Fragen gibt nur los.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Coolio » Do 20. Aug 2009, 00:51

Danke für den Bericht - ich habe mich von Vornherein für Zalman entschieden, zuvor ein wenig schlau gemacht, lange fackeln bringt nix. Zudem hasse ich Shutterbrillen aus CRT-Urzeiten. Und hohe Preise erst recht.
Nuja, werde mich bei Gelegenheit über den Zalman hermachen, noch steht er jungfräulich im Wohnzimmer (ist ja erst gestern gekommen). Spiele jucken mich überhaupt ned, schon gar ned Balla-balla-Spiele für kleine Kiddies. Auch wenn 500.000 WoW spielen. Sowas ist eher Training für potentielle Amokläufer.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Goldteeth » Sa 29. Aug 2009, 10:23

Hi,
mich würde interessieren mit welchem treiber du GTA San Andreas auf dem zalman gezockt hast und welche einstellungen du gemacht hast. kann dieses game bei mir nämlich nicht zocken ohne das alles doppelt ist.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Sa 29. Aug 2009, 11:43

kann dieses game bei mir nämlich nicht zocken ohne das alles doppelt ist.


wass meinst Du genau mit "doppelt" - wird nicht sauber getrennt Su siehst also beide Bilder? kann es sein dass Du nicht in der Nativen Auflösung des Monitors spielst? - dann kanns auf dem Zalman gar nicht gehn - überprüf das mal ob das Spiel auch in 1680*1050 läuft!

Gruß
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon mamekudz » Sa 29. Aug 2009, 20:22

...und wenn der Nvidia Treiber denn auch die Zeilen ordentlich antialisen würde, sehe es noch um einiges besser auf dem Zalman aus :twisted:
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Sa 5. Sep 2009, 17:44

@Goldteeth:
Ich benutze die Nvidia-Treiber, keine speziellen Einstellungen, GTA-SA hat eigentlich schon immer ziemlich gut mit allen Treiber-Versionen geklappt. Denke Werner hat recht, falsche Auflösung. Manchmal sind nicht alle Auflösungen verfügbar, wenn man Bsp. mehrere Monitore angeschlossen hat. Neustart mit nur einem Monitor sollte auf jeden Fall klappen.
Gruß
RM
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Do 24. Sep 2009, 06:01

Ich besitze auch die Shutterbrille von NVIDIA und einen SAMSUNG Monitor. Im Vergleich mit der früheren Version von ASUS, die ich noch auf dem Zweitkomputer installiert habe, ein deutlicher Fortschritt. Der Monitor ist so hell, dass die leichte Abdunklung durch die Shutterbrille für mich nicht ins Gewicht fällt.
Was aber sehr ins Gewicht fällt, ist die komplett und total unzureichende "Informationspolitik" der Weltfirma NVIDIA. Beinahe hat man den Eindruck, dass absichtlich verscheiert wird. Schon im letzten Jahr hatte ich mir eine Quadro FX 3700 für sage und schreibe 800€ angeschafft, weil die bei PNY als stereotauglich angegeben war. Pustekuchen. Nirgendwo war zu erfahren, wie man denn nun diese 3D-Tauglichkeit nutzen kann. So habe ich mir eine Geforce gekauft, und dann lief es.
Letze Woche nun fand ich nicht ganz zufällig bei NVIDIA diese Seite: http://www.nvidia.com/object/quadro_pro ... oards.html
Die Quadro bekommt Treiber und Geforce sowie Qudro in der Zukunft auch Treiber für XP. Allerdings wird für die Quadro eine zusätzliches Kabel erforderlich, das in Europa und Asien nicht mit der Brille ausgeliefert wird. Bei Fragen einen Link anklicken. Formular ausfüllen udn auf Antwort warten. Die kommt nach Erinnerung ein paar Tage später von einem netten aber total uninformierten Mitarbeiter von NVIDIA. Das Kabel brauche man nicht, und die Treiber für XP seien in Bearbeitung. Falls ich eine Quadro kaufen wolle, wäre er mit behilflich. Meine Güte: muss mein Englsich schlecht sein. Immerhin: beim zweiten Anlauf hat er es dann verstanden, dass ich die Quadro schon besitze, und auch das mit dem Kabel hat er verstanden, weil ich ihm obigen Link der Webseite seiner Firma mitgeschickt habe. So leitete er (hoffentlich) also meine Anfrage an einen anderen Mitarbeiter weiter. Mal sehen, ob ich Antwort bekomme. Es geht nur um das Verbindungskabel und wo man es bekommen kann.
Ansonsten kann ich nun erstmalig uralte selbsterstellte Stereofilme digitalisieren und am Computer anschauen. Die Geisterbilder, die nich allzu störend sind, sollen in Verbindung mit der Quadro angeblich nicht vorhanden sein. Warten wir's ab, ob ich in den Besitz des Kabels komme.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Fr 25. Sep 2009, 23:55

Hallo expand,
das sind ja tolle Nachrichten in deinem Link, das macht ja Hoffnung dass ich meinen CRT am Arbeitsplatz doch noch los werde, am besten noch dieses Jahr, solange noch Investbudget vorhanden ist ;-)
Der Stereo-Anschluss an der Quadro-Karte ist für die Crystal-Eyes (600$) (ausschließlich?) der IR-Emitter wird darüber angesteuert (kostet allein 150$) übrigens sieht die neuste Generation der Crystal-Eyes der Nvidia Brille verdammt ähnlich. Genau wie die XpanD-Brillen in den 3D-Kinos, dabei ist das doch die Konkurrenz zum Hersteller der Crystal-Eyes, RealD die Ihr eigenes 3D-Kino-Format haben... stecken die etwa alle unter einem Hut??

http://www.reald.com/Content/Crystal-Eyes-3.aspx

Ich glaube kaum, dass das Ghosting bei der Quardo geringer sein kann, da die Grafikkarte keinen Einfluss auf die 3D-Hardware hat. Mittlerweile habe ich den Tipp bekommen, dass das invertierte Ghosting der Nvidia 3D Vision wohl am Monitor liegt, bzw. an dessen Overdrive Modus (haben fast alle modernen TFTs), dabei übersteuert der Monitor das Signal zum Wechseln eines Pixels von Schwarz auf Weiß damit die Reaktionszeit sinkt, dummerweise schwingt der Pixel weiter als er soll, statt bei der richtigen Helligkeit stehen zu bleiben. Was beim zweiten Takt dann passt, ist beim Shuttern schon zu spät. Theoretisch lässt sich das im OSD des Monitors abschalten, theoretisch... Vielleicht kannst Du das mal eruieren, expand, und wenn Du News vom Nvidia-Helpdesk hast, interessiert es mich natürlich auch brennend.

Grüsse
RM
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Sa 26. Sep 2009, 03:03

Also, nach einer Erinnerung von mir, bekam ich nun die Zusicherung, dass man mir das Kabel zuschickt. Zwischendurch kam dann wieder der Vorschlag, dass es wohl auch ohne dieses Kabel genau wie bei der Geforce über den USB-Anschluss ginge, als ich ihm dann aber verjklickerte, dass auf der Webseite stünde, dass für dies Quadro dieses Kabel erforderlich sei und bevor ich es nicht hätte, ich die Grafikkarte nicht wechseln würde, versicherte er mir, er würde es mit zuschicken; ich solle ihm noch meine Adresse angeben, die ich beim ersten Kontakt voll im Formular eintragen musste. Na ja, vielleicht bügelt individuelle Hilfbereit die globale Unfähigkeit dieser Weltfima aus.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Adult4D » Mi 28. Okt 2009, 22:52

die Kabel sind mittlerweile bei "3D Vision" auch in EU mit dabei.

nVidia sendet die Kabel auf Anfrage per Mail kostenlos zu.
Adresse steht im nVidia 3D Vision Blog.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Do 29. Okt 2009, 02:59

Die Kabel habe ich bekommen. Sie sind allerdings überflüssig, weil sie nicht funktionieren, so wie es auf der Webseite beschrieben ist. Stattdessen gehtes über USB, so wie bei der Geforce auch. Der Service da ist gutwillig, aber total inkompetent. Die lesen nicht mal die Mails richtig. Sind aber nette Leute.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Sa 31. Okt 2009, 17:45

Hallo, ich hatte schon die Vermutung, dass es auch ohne das Kabel funktionieren wird, bei den anderen Quadro Karten klappt es ja auch, Danke für die Bestätigung.
Wir haben FX3700, FX3800 und auch die FX1800 ohne Stereo-Ausgang, hatte schon die Befürchtung, dass es erst nur auf den schwachbrüstigen FX1800 laufen würde. Ich hab mir vor 1,5 Wochen 3 Brillen und 2 Viewsonic Monitore bestellt, bin mal gespannt, wie sich die Viewsonics schlagen, die haben ja im Vergleich zum Samsung Monitor einen zusätzlichen VGA-Anschluss und auch Lautsprecher. Vielleicht ist der Override auch nicht so negativ wie bei Samsung, wenn sie endlich da sind mach ich einen Post.

Grüsse
RM
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Sa 31. Okt 2009, 17:51

So was von Inkompetenz wie bei diesen Nvidia-Mitarbeitern habe ich noch nie erlebt, aber nett sind sie, selbst wenn sie nicht in der Lage sind, einfache Sachverhalte zu lesen und zu verstehen.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Rocket » Mo 21. Dez 2009, 22:52

Oh man! Zu lange gebraucht den Text zu schreiben, dass er beim Senden eine erneutes Einloggen wollte - alles weg, grrrrrr.

Also nochmal die Kurzfassung:
Mein Test der Viewsonic Monitore mit 3D-Vision und Quadro Graka unter Windows XP musste aufgrund Arbeitsstresses bis jetzt warten.
Insgesamt klappt das ganz gut, die Treiber haben noch ein paar Macken: Flackernde PDFs und 2s schwarzer Schirm beim Maximieren von Fenstern im 3D-Modus, aber nichts was wirklich stört oder durch ein Update (hoffentlich bald) verschwindet.
Die 3 PIN-Kabel sollte man unbedingt anschließen (zusätzlich zum USB), da es sonst in ca. 1/3 der Fälle zu Asynchronität oder Ausbleiben der Brille kommt.
Die Bildqualität und Ghosting der Viewsonics ist dem Samsung sehr ähnlich, ohne direkten Vergleich kann man das nicht beziffern. Der Viewsonic hat im Unteren Bildbereich deutlisch stärkeres Ghosting der Samsung im oberen Bildbereich, das sagt mir das TFTs auch in endlicher Zeit ihr Bild von oben nach unten aufbauen (wie CRTs) und eine Feinjustage des Flipping-Zeitpunkts in den 3D-Vision-Treibern sicherlich was bringen würde. Im 3D-Modus ist das Pixel-Raster des Viewsonic deutlich stärker zu sehen, komisch-aber stört nicht.

Was vergessen? Fragen? Ich sehe auch zu, dass die Antwort nicht so lange auf sich warten lässt.
Grüße
RM
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon KreuzBlick » Mo 21. Dez 2009, 23:18

Rocket hat geschrieben:Oh man! Zu lange gebraucht den Text zu schreiben, dass er beim Senden eine erneutes Einloggen wollte - alles weg, grrrrrr.

Das ist mir auch schon mal passiert. Dazu ein Tipp: Kühlen Kopf behalten, wieder anmelden und dann über den Zurück-Knopf beim Browser die Seiten zurückgehen. Dann ist alles noch da.
Viele Grüße
Gerold
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Di 22. Dez 2009, 05:05

... zumindest bei manchen Browsern. Meiner ist dafür zu neurotisch eingestellt, der merkt sich generell keine Inhalte, die auf früheren Seiten eingegeben wurden.

Zum Thema:
Kann man eigentlich den "Flipping-Zeitpunkt" des 3DVision-Treibers von Hand einstellen? Gibt's vielleicht sogar ein nettes Tool dafür? Ich gehe nämlich auch davon aus, dass die Bildfehler bei meinem Samsung (vor allem in hellen / kontrastreichen Flächen am oberen Bildrand) durch einen suboptimal gewählten Schaltzeitpunkt entstehen.

Wenn jemand weiß, welche Registry-Werte man verändern muss, dann wäre mir schon geholfen.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Di 2. Mär 2010, 14:37

Gibt es mittlerweile mehr Praxiserfahrung mit den beiden Systemen?
Ich kann mich nicht entscheiden, welches System ich mir zulege: die Mehrzahl der Fakten spricht - für mich - jedoch für den Zalman.

Was ich mich frage: wenn er so viel besser ist - warum ist er dann dtl. günstiger??

VIelleicht kann mir noch jemand bei der Entscheidung helfen; Einsatz soll zu 99% Spielbereich sein.

Danke :-)
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Mi 3. Mär 2010, 00:07

Erfahrungen gibt es zu Hauf, aber es kann kein generelles "x ist besser" geben, denn die Unterschiede der Systeme wirken sich auf ihre Eignung für verschiedene Einsatzzwecke aus.

Zalman:
+ passiv, d.h. leichte, billige Brille
+ interlaced ist selbst auf alten Laptops leicht möglich
+ breite Software-Unterstützung, z.B. auch in Schnittsystemen
+ günstig
- halbe Auflösung
- stark eingeschränkte Betrachterposition
- für Gruppen ungeeignet

3D Vision
- klobigere Brille
- 120 Hz Ausgabe nur mit potenter Grafikkarte
- geringere Unterstützung, z.b. nicht in Avid Schnittsystemen
- zumindest mit Samsung-Monitor Übersteuerung an hellen Stellen
+ volle Auflösung
+ freie Betrachterposition
+ auch für Gruppen / Familien geeignet

Ich habe beide, und ich verwende den Zalman z.b. beim Videoschnitt, oder um YouTube3D-Clips zu gucken, während ich für 3D-Filme oder Spiele die nVidia-Brille raushole. Wenn ich eines davon hergeben müsste, wäre es der Samsung Monitor! Der ist zwar gut, aber die nVidia-Brille macht auch am Acer H5360 Beamer Spaß...
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon metulski » Mi 3. Mär 2010, 00:17

Zalman:
- halbe Auflösung

und das glaube ich eben nicht! Du siehst 1680x525 mit dem einen Auge und 1680x525 mit dem anderen Auge. Im Gehirn wird dieses wieder zu 1680x1050 zusammengesetzt. Aus diesem Grund bemerken die meisten Betrachter im Forum auch keinen Schärfeverlust.

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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Mi 3. Mär 2010, 12:30

Du hast BEIDE, Marcjaeger? Kompetenter geht es ja dann nicht, super :-)

Die halbe Auflösung - wie stark macht die sich bemerkbar? Ich denke nml. ähnlich, wie mein Vor-Poster. Oder irre ich da?

Eingeschränkte Sitzposition: ich las von 10 Grad - liest sich erträglich. Ist dies im Dauer-Spielbetrieb sehr störend?

Mit VK kann ich den Zalmann in den Niederlanden für 216 EUR bestellen. Würdet ihr dies empfehlen, oder doch sicherheitshalber ( Garantie ) ein deutscher Händler?

Ich freue mich schon nach dem Elsa-Desaster vor 10 Jahren endlich angenehm 3D zuhause nutzen zu können :D ! In dem Zusammenhang die Frage: ist die 3D-Darstellung am Zalman fehlerfreier, als seinerzeit mit der Revelator (falls du sie kennst) ?

Letzte Frage: der Zalman ist nun schon etwas älter. Gibt es (oder erscheinen bald) besser Alternativen mit Polarisationstechnik?
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Mi 3. Mär 2010, 12:37

Ich hatte seit vielen Jahren auf zwei Coputern die alte Nvidia-Lösung von Asus. Das lief auch mit der Revelator. Und zwar war die Stereowiedergabe nicht schlechter als jetzt mit Nvidia 3D Vison. Nur war der Nachteil, dass man keine hochauflösenden Bilder benutzen konnte und das Einstellen etwas umständlich war.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Do 4. Mär 2010, 00:31

Das "Elsa-Desaster" hinterlässt eine große Zahl billiger Shutterbrillen, die auch heute noch gut nutzbar sind, und im Vergleich zu "modernen" Brillen optisch nicht nachstehen. Damals war schlicht die Monitortechnik noch nicht so weit, so dass viele Benutzer entweder Flimmern (zu geringe Wiederholrate) oder Ghosting (Doppelbilder, v.a. durch das Nachleuchten heller Bildpunkte) ertragen mussten. Ich verwende zur Zeit ein rundes Dutzend alte ASUS-Brillen am Acer-3D-Beamer, und ich sehe keinen signifikanten Unterschied gegenüber z.B. der 3D Vision Brille von nVidia (außer dem Trage-"Komfort").

Die halbe Auflösung (jede zweite Zeile wird beim Zalman nur links bzw. nur rechts gesehen) fällt bei Videos kaum auf, aber bei Spielen oder bei Schriften in Menüs stört es schon - die muss man der Lesbarkeit halber größer stellen. Die Sitzposition ist für einen einzelnen Betrachter kein größeres Problem, zumal der Monitor sich gut verstellen lässt. Wenn man von der optimalen Lage abrückt, kommen allmählich immer mehr Geisterbilder des anderen Auges durch, aber das passiert so fließend, dass man das nach einiger Zeit beinahe unbewusst ausgleicht. Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Zalman-Monitor prinzipbedingt kein mattes Display hat (würde die Polarisation stören), sondern im dunklen Bild sogar ganz gut als Spiegel taugt...

Übrigens ist bei Spielen die Treiber-Unterstützung bei beiden Systemen gleich gut, da der selbe Treiber von nVidia sowohl den Zalman als auch 3D Vision bedient - je nachdem, welches Gerät als "primärer Monitor" eingestellt ist. Und für beide gibt es jeweils eine angepasste (auf die jeweilige Darstellungsart beschränkte) Spezialversion des Stereoskopic Players.

Rund 200€ sind ein fairer Preis für den Monitor, der als günstiger, flexibler 3D-Einstieg gute Dienste leistet. Aber Vorsicht: über keinen anderen Monitor habe ich hier im Forum soviel Kummer gelesen wie über den Zalman! Offenbar ist entweder die Endkontrolle bei Zalman nicht fit genug, um falsch aufgeklebte Polfilter-Masken zuverlässig zu erkennen, oder es geistert eine gewisse Anzahl unsauber gearbeiteter Geräte durch die Lager der Händler und wird immer wieder verkauft, zurückgegeben, verkauft, etc. ... Meiner jedenfalls ist absolut in Ordnung, ich habe ihn vor ca. einem Jahr für 169€ bei Atelco als Restposten gekauft.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Do 4. Mär 2010, 00:44

macjaeger hat geschrieben:Das "Elsa-Desaster" hinterlässt eine große Zahl billiger Shutterbrillen, die auch heute noch gut nutzbar sind, und im Vergleich zu "modernen" Brillen optisch nicht nachstehen. Damals war schlicht die Monitortechnik noch nicht so weit, so dass viele Benutzer entweder Flimmern (zu geringe Wiederholrate) oder Ghosting (Doppelbilder, v.a. durch das Nachleuchten heller Bildpunkte) ertragen mussten.

Jeder halbwegs normale Monitor sowie auch Fernseher war in der Lage ein 3D-Bild zu produzieren, das den heutigen in nichts als der Auflösung nachstand. Das trifft auf Monitore und Fernseher zu, die ich seit etwas 15 Jahren benutzt habe. Lediglich ein Fernseher, der mit 100 Hz angegeben wird, weil er die 50iger Frequenz verdoppelte, funktionierte da nicht.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Do 4. Mär 2010, 03:03

Da muss ich dir leider widersprechen: ich habe etliche Röhrenmonitore erlebt, die an hellen Stellen so stark nachleuchteten, dass das Ghosting den 3D-Eindruck störte; vor allem eine Serie von Belinea-Monitoren (17 Zöller), die bei uns in der Schule eingesetzt wurden, waren da übel. Die liesen sich zwar auf 100 Hz betreiben, aber selbst bei 60 Hz war (neben dem höllischen Flackern) noch immer Ghosting zu sehen. Dass es nicht an den Brillen lag konnten wir an einem Eizo (21 Zoll - damals gigantisch!) prüfen, der bei 100 Hz nahezu ghosting-frei war - nur leider hatten wir nur einen davon, und auch den nur am "Grafik-Arbeitsplatz". Damals endete unser erstes schulisches 3D-Experiment nach wenigen Wochen mit der frustrierten Feststellung, dass unser Equipment einfach nicht geeignet ist, aber zum Glück haben wir die Asus-Brillen nicht weggeben...
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Do 4. Mär 2010, 03:37

Da habt ihr wohl Pech gehabt, während ich Glück hatte.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Di 9. Mär 2010, 21:57

Mein Zalman kam heute an - Drakensang River of Time => :shock: :shock: :shock: :shock:

Viel besser als seinerzeit Spiele mit den Elsa-Flackerdingern :stereo_shutter:. Diese Tiefe !!!
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Pinno » Di 9. Mär 2010, 23:00

Glückwunsch zum Zalman! Mir bereitete er die letzten zwei Jahre viel Freude, hauptsächlich im Spielebereich.

Hab nun eben endlich auch den H5360 mit dem Nvidia Vision Kit bestellt. Ich bin zwar hochzufrieden mit dem Zalman aber mein alter Beamer (V7 P520) muss dringend ersetzt werden.

Wenn ich das hier alles richtig gelesen habe, ist es kein Problem zwei Systeme unterschiedlicher Art (Zalman=Interlaced, H5360=Shutter) am selben Rechner zu betreiben. Das wäre toll, denn genau das habe ich vor.
Nächste Woche hab ich Urlaub und ich freu mich schon den Acer mit dem Nvidia-Kit auf Herz und Nieren testen zu können. :D
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Mi 10. Mär 2010, 01:27

Pinno hat geschrieben:Wenn ich das hier alles richtig gelesen habe, ist es kein Problem zwei Systeme unterschiedlicher Art (Zalman=Interlaced, H5360=Shutter) am selben Rechner zu betreiben. Das wäre toll, denn genau das habe ich vor.

"Kein Problem" ist etwas übertrieben, aber es geht ganz gut. Du musst halt immer den Monitor bzw. Beamer zum "primären Display" erklären, wenn du darauf in S3D spielen willst. Meist musst du dann in der nVidia Systemsteuerung erst noch das "medizinische Prüfbild" aufrufen, damit der StereoTreiber den geänderten Ausgabemodus verinnerlicht. Bei Programmen, die von Haus aus die Interlaced-Darstellung des Zalman-Monitors beherrschen (z.B. SMM, SPlayer, YouTube3D, etc...) kannst du ruhig den Beamer als primäres Display stehen lassen, und trotzdem den Zalman nutzen.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Mi 10. Mär 2010, 10:28

@pinno

Kannst du mir sagen, welche Winamp-Plugins besonders gut mit dem Zalman funktionieren? Ich testete gestern Nacht noch einige, und viele funktionieren - aber liefern kein wirkliches 3D-Bild, weil nur Bitmaps verwendet werden.
Oder alternativ Programme mit ähnlicher Funktion? Weisst du, wie QuakeLive zum funktionieren gebracht werden kann? Danke :-)
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Mi 10. Mär 2010, 10:47

welche Winamp-Plugins besonders gut mit dem Zalman funktionieren?


wieso nimmst Winamp zu Wiedergabe? der Stereoskopic Player (www.3dtv.at) macht doch genau dass was Du brauchst - saubere Skalierung und Ausgabe auf dem Zalman - Du kannst die Testversion runterladen und 5 min Video wiedergeben. die registrierte provate version kostet nur 39.- EUR

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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Mi 10. Mär 2010, 14:49

Der von dir genannte Player lag ja sogar bei. Ich nutze Winamp aber gelegentlich für Visualisierung von Musik - und das kann der Player ja nicht.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon expat » Mi 10. Mär 2010, 14:52

Manchmal glaubt man kaum, was man liest.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Mi 10. Mär 2010, 15:47

Ich nutze Winamp aber gelegentlich für Visualisierung von Musik - und das kann der Player ja nicht.


moment, hab ich das richtig verstanden: du willst Musik in 3D visualisieren indem Du Winamp dafür hernimmst? also was abgefahrenes hab is bisher noch nicht gehört da aber die Plugins offen sind kannst Du ja vielleicht ein passendes Plugin schreiben, glaube kaum das noch jemand ausser Dir auf solch eine Idee gekommen ist...

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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Mi 10. Mär 2010, 16:05

Abgefahren? Fand das total naheliegend. Oder denkst du bei "Visualizierung" vielleicht an etwas anderes als ich? Ich meine die ganzen bunten trippigen Plugins ala Geiss, Milkdrop etc. Das in 2D kommt schon sehr gut 'rüber, aber 3D ist ntl. noch ... abgefahrener :-).

Am besten finde ich bisher Cubes - das Plugin verwendet Polygone im dreidimensionalen Raum und nicht nur Bitmaps und wirkt seeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr räumlich, einfach herrlich.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Mi 10. Mär 2010, 17:08

also grundsätzlich würde es gehn wenn die Wiedergabe über die Plugins folgende Voraussetzunge erfüllen
- sie verwenden DirectX zur Berechnung
- bei der Berechnung werden 3D Modelle eingesetzt
- die Ausgabe ist als Vollbild möglich
dann sollte der installierte Sterotreiber greifen und das ganze räumlich darstellen können - so wie das bei vielen Demos der verschiedenen Programmierer und Hackergruppen auch der Fall ist.

Gruß
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Pinno » Mi 10. Mär 2010, 18:02

Puh...Winamp. Ich muss sagen das hab ich schon ewig nicht mehr benutzt und auch nie an eine 3D-Virtualisierung meiner Musik gedacht. Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
QuakeLive hab ich auch noch nicht angetestet. Ein 3D-Shooter im Browser reizt mich jetzt auch weniger. Die Stalker oder auch Battlefieldteile machen jedoch einen Heidenspass mit dem Zalman, auch online.
Stereoskopische Anwendungen im Browser hätte ich sonst nur Google Earth anzubieten und Cooliris (für Firefox). Letzteres stellt eine wundervolle 3D-Wand der eigenen Fotoalben, Online-Bildergalerien oder auch Videoportalen dar. Ich bin selten so schön durch meine Fotos gerauscht. :D

Den Wechsel der 3D-Ausgabegeräte per Primärzielwahl empfinde als recht akzeptable Lösung. Körperlicher wie auch zeitlicher Aufwand halten sich in Grenzen und ich werde abgesehen von der ersten Testorgie am Wochenende ja auch nicht dauernd zwischen Monitor und Beamer wechseln wollen ;)
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon 3dimages » Mi 10. Mär 2010, 18:11

MikeRome hat geschrieben:Abgefahren? Fand das total naheliegend. Oder denkst du bei "Visualizierung" vielleicht an etwas anderes als ich? Ich meine die ganzen bunten trippigen Plugins ala Geiss, Milkdrop etc. Das in 2D kommt schon sehr gut 'rüber, aber 3D ist ntl. noch ... abgefahrener :-).

Am besten finde ich bisher Cubes - das Plugin verwendet Polygone im dreidimensionalen Raum und nicht nur Bitmaps und wirkt seeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr räumlich, einfach herrlich.


Hmm, klingt zwar spannend, aber auch irgendwie langweilig. Ich würde mich nicht zum Musikhören mit 3D-Brille vor den Computer setzen wollen ... da wäre mir meine Zeit zu schade.

Aber ... machs, teste, und schreibe deine Erfahrungen. Interessant ist's allemal.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Mi 10. Mär 2010, 21:24

Werde ich machen :-).

Nach einem ganzen Tag im 3D-Land (endlich ist eine Grippe mal zu etwas zu gebrauchen ;-) ) fiel mir trotz grundsätzlicher Begeisterung folgendes auf:

Doppelbilder in den meisten 3D-Applikationen. Zur Problematik der Geisterbilder las ich schon einiges - die Frage ist, ob es bei mir an der Software oder an der Hardware liegt. Wie könnte ich das prüfen?
Wenn ich mir meinen Moni / Verpackung so ansehe, ist er mindestens 5x quer durch Deutschland gereist (Retoure?).
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon 3dimages » Do 11. Mär 2010, 08:36

Hmm, unser Admin hat ein tolles Testbild entworfen. Dummerweise findet man das nicht wenn mann in der SuFu "Testbild" eingibt, sondern immer nur Erwähnungen davon.

Werner, wo ist der Downloadlink hier im Forum versteckt?
Alternativ hätte ich es auch hier anhängen können, aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, das darf dann Admin persönlich tun ;)
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Do 11. Mär 2010, 10:18

meinst Du das Ghosting Testbild ? wenn ja dann findet man das wenn man in der Suchfunktion 'Ghosting test' eingibt - pder eben diesem Link folgt:

viewtopic.php?f=16&t=53&start=0&hilit=Ghosting+test

Gruß
Werner
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Do 11. Mär 2010, 11:20

Fand ich schon vor dem Hinweis, und probierte es aus - meine Werte ähneln denen des Users, der in dem Thread antwortete. SOllten also OK sein.

Markante Beispiele für Ghostung bei mir:

NVIDIA Test App => die "Rahmenkonstruktion" in der sich die Schrift bewegt doppelt sehr
Stereoscopic Player => das Bedienungsmenü "ghostet"

Ist das einfach der Technik geschuldet, und unumgänglich, oder ein Fehler?
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Theseus » Do 11. Mär 2010, 11:52

MikeRome hat geschrieben:Doppelbilder in den meisten 3D-Applikationen. Zur Problematik der Geisterbilder las ich schon einiges - die Frage ist, ob es bei mir an der Software oder an der Hardware liegt. Wie könnte ich das prüfen?
Wenn ich mir meinen Moni / Verpackung so ansehe, ist er mindestens 5x quer durch Deutschland gereist (Retoure?).


Hallo,

hier ist der Test mit vollflächigen achwarzem und weißem Bild beschrieben: http://www.stereoforum.org/viewtopic.php?p=2492#p2492. Einige Beiträge weiter findest du ein Bild eines gerade noch akzeptablen Monitors.

Grüße
Hans
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Pinno » Do 11. Mär 2010, 17:09

*grummelt*

Heute kam der Beamer bei mir zuhause an, zeitgleich mit dem Nvidia Vision Set. Ausgepackt, angestöpselt und am ersten Bild erfreut. Mein Win7 erkannte den Acer auch auf Anhieb und zeigte mir brav im Treiber-Menü die 120Hz an.

Anschliessend installierte ich nach Anleitung die Treiber der Nvidia Vision. Nach dem am Ende geforderten Neustart erkennt jedoch mein Rechner leider den Beamer nicht mehr als 120 Hz Gerät. Der Vision-Einrichtungsassistent bricht dann auch mit der Meldung ab "kein 3D-fähiges Ausgabegerät gefunden".
Hinzu kommt noch, dass mein Zalmann nicht mehr als primäres Anzeigegerät akzeptiert wird, ohne hinter der Rechner zu müssen und das Kabel zum Beamer zu ziehen.

Hat jemand von euch schonmal von derartigen Problemen gelesen oder selbst sowas erlebt?

Grübelnde Grüße, Pinno
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon macjaeger » Do 11. Mär 2010, 18:28

Ja, haufenweise im Forum. Installier dir mal den aktuellsten Stereotreiber, v1.20.

Wenn das nichts hilft: such mal mit der Suchfunktion rechts oben im Forum nach den Thema.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon Pinno » Do 11. Mär 2010, 23:39

So, ich beende meine Versuche für heute.

Erste dreidimensionale Bilder in Form einiger Testvideos und der Nvidia-Demobildchen konnte ich nach langem Kampf dem Acer nun noch entlocken.
Aber...die 120Hz Einstellung taucht nicht im Treibermenü auf, kein einziges Spiel und auch nicht Google Earth lassen sich darauf richtig darstellen.
Leider gibt mein Zalman nun überhaupt keinen räumlichen Mucks mehr von sich, selbst das Testbild geht nicht mehr. Und das obwohl er mittlerweile wieder alleine am Rechner hängt.
Die 1.2er Version hatte ich übrigens ausprobiert.

Alles in allem bisher eher unbefriedigend. Da liegt wohl noch ein gutes Stück Arbeit vor mir. :?
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon MikeRome » Fr 12. Mär 2010, 11:08

Habe entsprechend Anleitung ein "Geisterbild-Test-Bild" erstellt, und hier das Ergebnis:

Bild

Wie würdert Ihr das werten? Beim Erstellen fiel mir auf: der obere hellere Bereich ist wesentlich stärker erkennbar wenn ich die Clip-On-Brille nutze (damit wurde Foto erstellt). Mit der normalen Brille viel schwächer.

Habe in Sachen Ghosting übrigens noch viel experimentiert: in vielen Spielen ist mit der "Convergence"-Regelung des Control-Panels eine DEUTLICHE Reduzierung der Geisterbildung erkennbar. Was wird damit eigentlich eingestellt? Auch zum Frustum (was ein Wort...) wüsste ich gerne mehr.
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Re: Test: NVIDIA 3D VISION vs. Zalman

Beitragvon wbloos » Fr 12. Mär 2010, 11:11

ich denke das ist akzeptabel

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